Dr. Hermann Schuchard
August Ernst Hermann Schuchard (* 31. Mai 1868 in Münchhausen im Landkreis Marburg-Biedenkopf; † 27. Juni 1923 in Treysa (heute Schwalmstadt-Treysa)) war ein deutscher evangelischer Theologe und gilt mit der Gründung des Vereins Hessisches Brüderhaus e. V. als einer der Väter der inklusiven Pädagogik, Gründer des Diakonie-Zentrums Hephata, der Hessischen Brüderschaft und der Hessischen Landvolkshochschule, Berater Kaiser Wilhelms II, Reichsernährungsbeauftragter und Leiter des Hephata-Lazaretts im Ersten Weltkrieg. Er gilt heute mit seinen Schriften, Predigten und dem Aufbau der ersten „Inklusions-Kirche Hephata“ als Vorreiter der Inklusion[1] und gab mit seinem Wirken in Hephata ein Vormodell für die gesellschaftliche Akzeptanz, Gleichberechtigung und Inklusion Behinderter, deren Rechte erstmals durch das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) festgeschrieben wurden, die 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) in New York verabschiedet und 2008 mit der Ratifizierung durch die Europäische Union und weitere 185 Staaten völkerrechtlich bestätigt wurde.
Leben
Elternhaus
August Ernst Hermann Schuchard wurde als Sohn von Carl Adolf Michael Schuchard (* 25. August 1830 in Heckershausen; † 31.März 1900 in Waldau) und dessen Ehefrau Agnes, geb. Vollgraff (*19. Mai 1836; † 15. August 1917 in Kassel), Tochter des Karl Friedrich Vollgraff (* 04. November 1794; † 5.März 1863), der ein Vorläufer der Umweltschützer und ein früher ‚Biologist‘ war, geboren. Beide stammen väterlicherseits aus Pfarrer- und mütterlicherseits aus Professorengeschlechtern. Hermann Schuchard wuchs im reformierten Pfarrhaus in Münchhausen auf. Der Vater wirkte zunächst als Pfarrer zu Münchhausen und anschließend bis 31. März 1900 als Metropolitan zu Homberg und Waldau. Hermann ist Bruder zweier Schwestern, ein älterer Bruder verstarb im Alter von vier Jahren.
Werdegang
Nach dem Abitur am Friedrichsgymnasium Kassel im Jahre 1887 absolvierte er ein Studium der Theologie an der Philipps-Universität Marburg und der Universität Greifswald[2][3]. Im Jahr 1890, gerade 22 Jahre alt, war Schuchard als Stipendiat des Hochwürdigen Königlichen Konsistoriums des Berliner Domstifts tief beeindruckt von einem achtwöchigen Aufenthalt in den V. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, er bezeichnete diese Zeit als eine der „schönsten meines Lebens“.[4] Er fasste den Entschluss, Gottes Diener zu werden, und folgte nach der Ordination durch den Generalsuperintendenten Wilhelm Lohr am 9. Juli 1893 und nach nur kurzer Zeit 1893 als Pfarrer in Zierenberg und Grebenstein einem überraschenden Ruf als „Retter“ ins hessische Hephata, das 1864 von Pfarrer und Metropolitan Franz von Roques (* 10. August 1826; † 12. März 1887) gegründet und 1877 als Erziehungsanstalt ‚verwahrloster Mädchen‘ eingerichtet worden war: die Keimzelle des heutigen Diakoniezentrums Hephata. Im Einvernehmen mit seiner Verlobten Amalia (“Mala”) Arnold (* 16. Juli 1872; † 17. August 1949; Heirat 8. Januar 1895), Tochter des Professors der Rechtswissenschaften Wilhelm Christoph Friedrich Arnold und der Friederike Waldschmidt[5], verzichtete er auf eine Universitätskarriere, um sich mit Amtsantritt am 1. Dezember 1894 der Arbeit in Hephata mit aller Kraft zu widmen. Noch unwissend setzte Schuchardt dadurch die Vision der sterbenden Oberin Margarete Weber um, die „Hallen voller Kinder im Licht“ gesehen hatte.[6] Mit seiner Entscheidung für Hephata und seiner langjährigen Aufbauarbeit dort folgte er den Impulsen, die er von Pastor von Bodelschwingh 1890 in Bethel erhalten hatte, sodass er später in Kirchen- und Staatskreisen als „der Hessische Bodelschwingh“ angesehen und geschätzt wurde.
Fast als hätte der Vater Carl Adolf Michael Schuchard seine Stafette an den Sohn übergeben, hält Hermann Schuchard im Todesjahr des Vaters am 7. Mai 1900 auf dem Pfarrertag in Melsungen seine bekannt gewordene, historische Aufbruch-Rede: „Brauchen wir eine Hessische Brüderschaft?“ Er wird damit, wie Hans Schimmelpfeng schrieb, zum Pionier der Inneren Mission: „D. Hermann Schuchard gehört nicht zur ersten Generation der Inneren Mission – Theodor Fliedner, Johann Hinrich Wichern, Friedrich von Bodelschwingh –, sondern zu der zweiten oder gar dritten. Aber in seiner Zeit zählte er zu ihren ersten Wortführern, nicht nur in Kurhessen, sondern in ganz Deutschland ... [er] muß … zu den Pionieren der Inneren Mission gerechnet werden“ ….[7]
Hermann Schuchards Arbeit in Hephata
Schon 1894 galt der erst 26-jährige Schuchard als „Retter, Anwalt und Vater der Söhne und Töchter des Landes – seiner ‚Seelenpflegebedürftigen‘ “ , wie er die damals gesetzlich als „Idioten, Krüppel, Unbildbare“ bezeichneten Menschen nannte. Viele dieser Menschen lebten unter unmenschlichen Bedingungen, oft schamvoll versteckt in Viehställen. Ihnen das Menschenrecht auf ein Zuhause zu verschaffen, war Schuchards große Aufgabe. Er errichtete die erste sogenannte „Anstalt“, die ihnen ein echtes Zuhause bot. Das Volk schätzte ihn gleichermaßen als Prediger im schwarzen Talar wie als zupackenden Arbeiter im Blaumann: „Er kann pastern und kutschern“, das heißt, er wurde als Seelsorger, Ratgeber und unermüdlicher Begleiter in einer Person gesehen. Charakteristisch für seine Haltung ist seine erste Buchveröffentlichung: „Was kann der Pfarrer tun … ?“[8]
Von seinen Schützlingen und Freunden wurde er nach Gerhard Schmerbach als „der Herkules der Aufbauarbeit“ und als „der Fels in der Brandung“ wahrgenommen: In den folgenden Jahrzehnten baute Schuchard seine „kirchliche Anstalt Hephata“ um das 40fache zu beeindruckender Größe aus: Aus 14 „Pfleglingen“ im Jahr 1894 wurden bis zu seinem Tod 1923 insgesamt 526 betreute Personen (477 Pfleglinge und 99 Zöglinge); aktuell sind es über 2600 Menschen, die dort begleitet werden.[9]
Bereits 1899 hatte der 31-Jährige die Notwendigkeit einer professionellen Ausbildung für diakonische Mitarbeitende erkannt. Dazu entwarf er die erste „Hessische Brüderregel" unter dem Leitmotiv der „Dienstbereitschaft". Sie beruhte auf dem Gedanken eines wechselseitigen, komplementären Dienens: „Jesu Dienst an uns – und [komplementär] unser Dienst für ihn." Diese Regel wurde die Grundlage für die Ausbildung der Brüder-Diakone mit der Dreifach-Zielsetzung: Gewinnung, Zurüstung (d. h. Qualifizierung) und Aussendung.[10]
Brüderhaus auf dem Hephata-Gelände in Treysa
Mit seiner „Melsunger Aufbruch-Rede“ im Jahr 1900 stellte er die entscheidende Frage: „Brauchen wir eine hessische Brüderschaft?“ und wurde damit zum „Wortführer der Inneren Mission“. Ein Jahr später, 1901, gründete er die zwei bis in die Gegenwart nachhaltig wirkenden Einrichtungen: das erste Hessische Brüderhaus als Ausbildungsstätte für diakonisches Personal und – damit verbunden – die Gründung von Hephata als erstes eigenständiges Diakonie-Zentrum, das nun unabhängig vom Kasseler Mutterhaus wurde. Schuchard, bar jeden Kapitals, setzte wagemutig auf Gottvertrauen und Glaubenskraft.[11]
Als Mann der Inneren Mission war er „das ständig treibende Gewissen“: ein Pionier, Wortführer und Reformer, der das Berufsbild des männlichen Diakons, das erst 1948 gesetzlich verankert wurde, prägte und in dessen Verständnis Hermann Schuchard das bald schon legendäre „Hessisches Volksmissionsfest“ in Hephata begründete. Aus einem kleinen Jahres-Treffen mit 40 Besuchern im Jahr 1894, bereits 200 Gästen 1896 wurde ein Ereignis mit rund 8000 internationalen Teilnehmenden im Jahr 1919. Der Gründer Hermann Schuchard und seine Frau Amalia empfingen nun gemeinsam mit ihren fünf Kindern Agnes *1895, Laura *1898, Louise *1901, Karl *1905 und Wilhelm *1908 die zahlreichen Besucher. Ihre Versorgung in diesem ersten krisenhaften Nachkriegsjahr erfolgte allein aus sogenannten Liebesgaben über Lebensmittelkarten, Ersparnisse und Fässer voller Fischgaben, die ehemalige Teilnehmer von Schuchards Seelsorge-, Missions-, Ausbildungs- und Instruktions-Kursen[12] gespendet hatten – bereits damals ein eindrucksvolles Zeichen gelebter Solidarität.
Seine reformpädagogischen Ideen, die in dieser Zeit auch von anderen Pädagoginnen und Pädagogen entwickelt und diskutiert wurden, waren mit der Trias „der von Gott begnadete Erzieher, Seelsorger, Reformpädagoge" nahezu visionär: Jeder Mensch, und damit auch jeder Schutzbefohlene in Hephata, sollte ein Instrument, ein Lernprogramm, ein Werkzeug und einen Arbeitsplatz haben, angepasst an seine individuellen Fähigkeiten.[13]
Hephata-Inklusions-Kirche: Menschrechtsbotschaft in Stein - Kirche & Halle für Allee
In Hephata war jeder Bewohner eingeladen, sowohl „Gastgeber" zu sein für Konfirmanden, Besucher oder Schüler als auch in Folgewirkung selbst allerorts als ein „willkommener Gast" geschätzt zu werden. Das Hephata-Modell, das man heute als Inklusions-Vor-Modell bezeichnen kann, beruhte auf „Teilhabe, Vertrauen, Freude und Verantwortung". Diese Prinzipien fanden auch sichtbaren Ausdruck in der sogenannten Hephata Inklusions-Kirche, einer Art „Menschenrechts-Botschaft in Stein", in der jeder willkommen ist. Schuchard schrieb darüber in seinen Schriften „Geschichten und Bilder aus Hephata" und in seiner von ihm in Sütterlin-Schrift über 30 Jahre hinweg handschriftlich geführten Chronik.[14]
Schuchard initiierte ebenfalls Fort- und Weiterbildungen auf nationaler und internationaler Ebene. In der posthumen Festschrift „25 Jahre Seelsorge-Fortbildungslehrgänge“ sind Verzeichnisse der Themen, Referenten und Teilnehmer dokumentiert. Sein Leitmotiv war das gelebte Miteinander (Inklusion) durch gemeinsame Klausuren von Hephatanern und Gästen; dabei überließen die Hephataner den Gästen ihre Betten im Haus und schliefen selbst im Stroh. Es war eine Praxis, in der sich Alltag und Bildungsarbeit als „ora et labora & celebrate“ (Beten, Arbeiten, Feiern) auf das Intensivste durchdrangen.[15]
Bereits früh hatte Schuchard erkannt, dass eine verborgene gute Arbeit in Hephata allein nicht ausreichte, um seinen humanitären Ideen in der Gesellschaft Akzeptanz zu verschaffen. Gesegnet mit einem herausragenden Organisationstalent und erfahren in der Kunst der Menschenführung, baute Schuchard mit den damaligen Kommunikationsmöglichkeiten eine weltweite Community auf: einerseits durch Rundbriefe und Berichte, Nachrichten und Veröffentlichungen aus Hephata, andererseits direkt erlebbar in Hephata durch ein „Haus der offenen Tür", das jedermann sowohl Tag und Nacht als auch zu allen Festen im Jahreslauf offenstand. Wirkten vor Schuchards Arbeit Besuche in Behinderteneinrichtungen eher wie ein „Zoo-Besuch", wandelte sich nun ein Besuch in Hephata durch seinen von Anfang an inklusionsorientierten Ansatz in echte Begegnung auf Augenhöhe. Besucher wurden zu willkommenen Gästen und Hephataner zu stolzen Gastgebern, denn sie konnten Gästen etwas von ihrer Arbeitsleistung und Lebensbewältigung zeigen: z. B. selbstgebaute Häuschen und gepflegte Gärten, deren Produkte ihr Taschengeld sicherten, Tierzucht-Anlagen, landwirtschaftliche Betriebe, dazu auch ihre Spiel- und Plauderstübchen, ihre Zirkus-Manege, ihre Musiker- und Schubkarren-Garde als Service-Einrichtung. Und sie konnten zeigen, dass sie auch zu feiern verstanden: mit einem Waldfest, mit Stock-Brot und Kartoffeln im Lagerfeuer für die Gäste, oder bei den großen Festen im Kirchenjahr mit einem Kerzen-Nacht-Gottesdienst, zu dem auch die Bettlägerigen mit einem Lastwagen herbeigeholt wurden.[16]
Dokumente der Einweihungsfeier der Hephata Inklusionskirche 1906
Schuchard hatte auch eine globale Vision für seine Ideen christlich-brüderlicher Nächstenliebe: Die „Bismarcknatur durch ungewöhnlichen Weitblick“, so die Zeitgenossen, antizipierte ein Hephata in den Slums von Indien. Dazu initiierte er 1901 das „Hephata-Verzicht-Spenden-Modell“, bei dem jeder auf kleine Dinge, etwa eine Scheibe Marmeladenbrot, verzichtete, um mit dem Ersparten ein Hephata-Modell in Indien zu ermöglichen. Beispielgebend lief er vorrangig barfuß ohne Schuhe, um andere zu bewegen, etwas abzugeben. Dieses nachhaltige Spendenprinzip „Verzicht statt Almosen“ wurde zum Vorbild der Gossner-Mission und führte zu einer Versiebenfachung der Spenden.[17] Seine Grundidee dazu lautete: „Erkennen, freudig entscheiden, willensstark handeln.“
Im Jahr 1906 wurde auf Schuchards beharrlichen Wunsch hin, dessen Erfüllung er seit 1894 immer wieder als angesehener Berater beim Kaiser angemahnt hatte, nun endlich anlässlich der Silberhochzeit Wilhelm II. die Hephata-Kirche gestiftet — die vermutlich erste Inklusions-Kirche in der Geschichte der Sakral-Architektur. Der Kaiser wollte nur eine herkömmliche Kirche stiften. Erst durch Schuchards beharrliche Verhandlungen erhielt die Kirche integriert auch einen säkularen Teil, die „Begegnungs-Fest-Versammlungs-Halle für alle“, die auf ihren Säulen den sakralen Gottesdienstraum trägt, wodurch die Kirche vielfältige inklusive Begegnungen und Feste ermöglicht und Schuchards Wahlspruch „ora et labora & celebrate“ für Hephataner und Gäste auf Augenhöhe gut verwirklicht werden konnte. Die Weihe erfolgte in Anwesenheit von Kaiserin Auguste Viktoria, die dort, tief bewegt vom Strahlen eines taubblinden Kindes, das sie umarmte, ihre Kaiser-Brosche verschenkte – ein berührendes Symbol wechselseitiger Entdeckung des verborgenen Reichtums.[18]
Während des Erster Weltkrieg 1914 wurde Schuchard zum Reichsernährungsbeauftragten für alle kirchlichen Einrichtungen ernannt. Er organisierte nicht nur die Sicherstellung der Ernährung, sondern auch — als Leiter des Kriegslazarettes in Hephata — die Heilung der Soldaten an Leib und Seele und wendete dabei sein PAS-Patenmodell, ein Modell wechselseitiger Heilung und Bildung, an, bei dem je zwei Hephataner schwerstverletzte Soldaten begleiteten und gleichzeitig von ihnen lernen wollten. Im Lazarett wurden auch Soldaten der Alliierten aufgenommen: Ihre Erfahrungen trugen später nachweislich dazu bei, dass Hephata 1944 von Bombenabwürfen verschont blieb[19] – ein Dank der versöhnten, geheilten Kriegsheimkehrer aus dem Ersten Weltkrieg, die nun erneut als Alliierte im Zweiten Weltkrieg kämpfen mussten.[20]
Im Alter von nun 50 Jahren gründete Schuchard 1918 unter Rückgriff auf sein "PAS-Modell" — d. h. "Patenschaft leben, Aufgaben lösen, Sich weiterbilden" — in Hessen die erste ländliche christliche Volkshochschule Deutschlands nach dem Vorbild des Theologen Nikolai Frederik Severin Grundtvig (1783-1872), der als Begründer der dänischen Volkshochschulen gilt. Schuchards Volkshochschulgründung wurde ein wichtiger Meilenstein für die Erwachsenenbildung.[21]
Am 27. Juni 1923 starb Hermann Schuchard im Alter von 55 Jahren in seiner Wirkungsstätte Hephata. In seinem Abschiedsbrief schrieb er: „Es gibt eine Angel, um die sich alles Glück dreht, die heißt Dankbarkeit“; er sah sich als „Bruder unter Brüdern“. Sein Sarg wurde unter großem Gefolge, begleitet von der "Pfeifer-,Trompeten- und Trommler-Hephata-Garde", entlang seiner „Allee der Dankesbäume“ getragen — in dieser Allee hatte er je einen Baum als Zeichen für jeden Erfolgsschritt zur Verwirklichung des Reiches Gottes hier auf Erden pflanzen lassen. Schuchard hinterließ 33 selbstverfasste Publikationen, 46 weitere über ihn sind bekannt – das geistige und geistliche Vermächtnis eines Mannes, der das Leben von Tausenden geprägt hat und zu Recht als Vorreiter der Inklusion gilt, deren Wiege in Hephata steht.[22]
Würdigung
Trotz seiner Schriften, trotz seiner Bedeutung und Leistungen für Diakonie, Mission, Ökumene, Kirche, für Hessen, für die Menschenrechte Behinderter und für die Inklusion der Schwächsten in der Gesellschaft ist Hermann Schuchards Wirken heute kaum noch in der Öffentlichkeit präsent oder gewürdigt worden, obwohl die von ihm begründeten Institutionen bis heute fortbestehen - die "Schuchard-Schule" und "Schuchard-Straße" erinnern uns. Als Ursachen können die nach seinem Tod 1923 eintretenden Umbrüche, die Notzeitperioden der Weimarer Republik und die radikale Säkularisierung der Gesellschaft in der nachfolgenden NS-Zeit, vermutet werden, die im Verhältnis von Staat und Kirche zur Spaltung der Evangelischen Kirche führte und vielen Behinderten das Leben kostete.
Mit der um die Jahrtausendwende aufkommenden Inklusion-Diskussion im Bildungswesen und den Vorarbeiten zur Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) entzündete sich auch das Interesse an der Historie dieses Diskurses neu. Erst 2016 im Rahmen der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Zeit von 1930 bis 1939 durch Katharina Stengel wurde Hermann Schuchards Lebensleistung wieder erkannt.[23] Als sekundäres Ergebnis der Forschungsarbeiten von der Bundestagsabgeordneten Erika Schuchardt zur Inklusion und zu Hephata, die diesen Diskurs begleiteten, entstand bis 2024 ein umfangreiches digitales Archiv mit Dokumenten zum Leben und Wirken von Hermann Schuchard, das ihn erneut ins Licht der Gegenwart stellen will, mit dem seine Pionierrolle in Diakonie, Mission und Kirche und seine Vorreiterrolle für die Inklusion ausführlich untersucht werden konnte. Der Künstler Burkhard Mohr hat Hermann Schuchards Leistungen in einer Serie von Illustrationen gewürdigt.[24]
Ehrungen und Auszeichnungen
Königlicher Kronenorden IV. Klasse (Preußen)
Roter Adlerorden IV. Klasse (Preußen)
1917 Dr. theol. h. c. der Philipps-Universität Marburg
Publikationen / Literatur (Auswahl)
Die Schriften ‚von‘ und ,über‘ Hermann Schuchard, Bilder (in vier Galerien) und andere Quellen wurden vollständig erfasst durch Erika Schuchardt: Jubiläums-Doppelbandstudie - Band I: Hermann Schuchard und ,Hephata‘ (HSH); Band II: Schuchard/t Archiv Digital (SAD); https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/ seit 1888; Deutsche National Bibliothek DNB www.dnb.de (i. V.) und Deutsche Digitale Bibliothek https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de / (i. V).
Schriften ,von‘ Hermann Schuchard (Auswahl)
33 Titel. In Bd. II SAD S. 24-33 vollständige Titel und in Bd. II SAD S. 35-857 vollständige Texte.
- Schuchard, Hermann (1890): Darstellung des Lebens- und Bildungsganges von H. Schuchard, Pfarramtskandidat, Sütterlin, Landeskirchliches Archiv (LA) [LA Sign.: C 1.3 Konsistorium Kassel, Nr. 1154] (e)
- Schuchard, Hermann (2. Aufl., 1. Aufl. o.A. ca. 1890): „Was kann der Pfarrer tun, um auf rechtzeitige Unterbringung der in seiner Gemeinde befindlichen Hilfsbedürftigen, Geisteskranken, Idioten, Epileptischen, Taubstummen, Blinden und Krüppel in geeigneten Anstalten hinzuwirken?“ Verlag der Anstalt Treysa
- Schuchard, Hermann (1894-1923): Dreißig Jahre Hephata – Chronik. (in Sütterlin und mschr. transkribiert)
- Schuchard, Hermann (1893-1898): Bericht über das Erziehungshaus und die ‚Idiotenanstalt‘ zu Treysa. [ADW Sign.: M I b 235]
- Schuchard, Hermann (1899): Vierter Jahresbericht umfassend die Zeit vom 1. Januar 1899 bis 31. März 1902 – Anstalt Hephata bei Treysa [ADW Sign.: M I b 235] (e)
- Schuchard, Hermann (o.A. ca. 1901): Rundgang durch Anstalten-Hephata, Verlag Friedrich Lometsch, Cassel
- Schuchard, Hermann (1904): Die Aufgaben der Inneren Mission in den Landgemeinden. Vortrag von Vorsteher Pfarrer Schuchard gehalten in der Pastoral-Konferenz Steinau am 28.8.1904 [ADW Sign.: A 149]
- Schuchard, Hermann (1907, 1. Aufl.): Dienstbereitschaft. Gedanken über Jesu Dienst an uns und unser Dienst für Ihn (1. Reihe), Verlag der Anstalten Hephata bei Treysa
- Schuchard, Hermann (II. Aufl. 1909): Dienstbereitschaft. Gedanken über Jesu Dienst an uns und unseren Dienst für Ihn (II. Folge)
- Schuchard, Hermann (1910): Dritter (Pastoraler) Ausbildungskursus in den Anstalten Hephata bei Treysa vom 26.-30.9.1910
- Schuchard, Hermann (1914 I.): Geschichten und Bilder aus Hephata I. [ADW Sign.: M I b 242] (e)
- Schuchard, Hermann (1914 II.): Geschichten und Bilder aus Hephata II. [ADW Sign.: M I b 242] (e)
- Schuchard, Hermann (1920): Die ländliche christliche Volkshochschule. [ADW Sign.: C I 2364]
- Schuchard, Hermann posthum Hg. Hessisches Brüderhaus (1931).
- Schuchard, Hermann (1923): „Letzter Rundbrief“ vom 22.06.1923.
- Fünfundzwanzig Jahre Seelsorgerlehrgänge der Anstalten Hephata mit Vorwort von Fritz Happich [ADW Sign.: M I b 244 a]
Schriften ,über‘ Hermann Schuchard (Auswahl)
46 Titel. In Bd. II SAD S. 886-893 vollständige Titel und in Bd. II SAD S. 894-1275. vollständige Texte.
- Biskamp, Karl A. (1977): Schuchards Kindergeneration erzählt: Kindheitserinnerungen aus frühen Hephata Tagen.
- Deichmann, Adolf, Wissemann, D. (1923): Nachruf an D. Hermann Schuchard, in: Nachrichten aus „Hephata“ bei Treysa Nr. 71 (02.09.1923).
- Freudenstein, Erich (1956): Zum Geleit in Jourdan, Gottlob (1956): Hermann Schuchard – Gründer Hephatas.
- Happich, Friedrich (1923): Pfarrer D. Hermann Schuchard, Direktor der Anstalten Hephata bei Treysa und Vorsteher des Hessischen Brüderhauses, 31. Mai 1868 bis 27. Juni 1923. Erster Nachfolger-Rundbrief, 1923.
- Happich, Friedrich (1913/1945): Mein Lebenslauf, zwei Fassungen, mit erster Begegnung Hermann Schuchard.
- Hephata (Hrsg.) (1984): Die Vorsteher Hephatas aus Sicht ihrer Kinder.
- Jourdan, Gottlob (1956): Hermann Schuchard, Gründer von Hephata – Ein Lebensbild.
- Jourdan, Gottlob (1968): Ein Dankesgruß zum 100. Geburtstag von Pfarrer Dr. Schuchard.
- Jourdan, Gottlob (1969): Leben im Licht – meiner Mathilde und unseren Söhnen: Auszug, 60 von 294 Seiten Manuskript, transkribiert und kommentiert vom Enkel Martin Jourdan (2023).
- Schering, Ernst A. (1977): Wegemarken in der Geschichte des Hessischen Diako-niezentrums Hephata/Treysa In: Dienst, K.(Hg.): Jahrbuch der hessischen Kirchengeschichtsvereinigung, Bd. 28, S. 82 ff.
- Schimmelpfeng, Hans (1955): Diakonische Lebensordnung der Bruderschaft der Hessischen Brüderschaft.
- Schimmelpfeng, Hans (1955): Pfarrer Hermann Schuchard 1868-1923, Gründer des Hessischen Brüderhauses e. V. In: Schnack, Ingeborg (Hrsg.) Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck 1830-1930. (Historische Kommission für Hessen und Waldeck Bd. 5). Marburg 1955: Elwert-Verlag:, S. 366 ff. – digital Bd. II SAD S. 956-970
- Schimmelpfeng, Hans (1965): Das Hessische Brüderhaus: „Patriarchismus und Partnerschaft“. In: Helmut Rünger (Hg.): Die männliche Diakonie Gestalt und Auftrag im Wandel der Zeit. Witten 1965: Luther-Verlag, S. 272 ff. – digital Bd. II SAD S. 1004-1023
- Schmerbach, Gerhard/Hephata (Hrsg.) (2001): Schuchard, der Fels in der Bran-dung, stirbt – In: Festband zum 100. Hephata-Jubiläum.„ Welche Stellung nimmst Du [Happig] nun zwischen den Fronten ein?“ – digital Bd. II SAD S. 1214-1217
- Schuchardt, Erika (1981, 14. Aufl. erweitert, 2018, in 14 Sprachen): Begleitende als Problem schon betroffener Menschen. Das Liebesgebot – die Hephata-Brüder-Regel 1899 als Komplementär-Spiralweg.
- Schuchardt, Erika (1984): Krisenverarbeitung als Ermutigung zum Leben. In: Fernstudium für evangelische Religionslehrer an Sonderschulen.
- Schuchardt, Erika (1985): Erwachsenenbildung / Weiterbildung mit behinderten und nichtbehinderten Menschen. In: Handbuch der Erwachsenenbildung, Bd. 7: Didaktik der Erwachsenenbildung.
- Schuchardt, Erika (1987): Bundes-Modell-Projekt ‚Einfach anfangen‘
- Stengel, Katharina (2016):“1930-1939 National-Sozialismus in der Schwalm“. Digital Bd. II SAD S. 1218-1257
- Wissemann, D., Verwaltungsrat für die Anstalten Hephata (1923): Nachruf an D. Hermann Schuchard, in: Nachrichten aus „Hephata“ b. Treysa, Nr. 71, 2.12.1923.
Zu Kirche, Diakonie und Ökumene (Auswahl)
99 Titel zu Kirche, Diakonie und Ökumene. In: Bd. II SAD S. 1276-1289 vollständige Titel.
- Schuchardt, Erika (1988): Ausstellung ‚Stolpersteine‘ – Hephata als Lernfeld.
- Schuchardt, Erika (2021): Trilogie Gelingendes Leben – Krise als Chance für Person und Gesellschaft, Bd. I-III. Bd. I: Gelingendes Leben 413 S.; Bd. II: 31 Beiträge aus interdisziplinärer internationaler Sicht, 315 S.; Bd. III: Buchpräsentation und TV-Doku in der DPG/ Deutscher Bundestag:
https://www.prof-schuchardt.de/index.php/veroeffentlichungen-person/buecher
Deutsche National Bibliothek DNB www.dnb.de und Deutsche Digitale Bibliothek https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de ..
- Schuchardt, Erika (2. Aufl. 2024 i.V.): Haben Sie es schon gewusst? In Hessen liegt die Wurzel der Integration, in Hephata die Wiege!
- Stengel, Katharina (2016):“1930-1939 National-Sozialismus in der Schwalm“. Digital Bd. II SAD S. 1218-1257
- Wissemann, D., Verwaltungsrat für die Anstalten Hephata (1923): Nachruf an D. Hermann Schuchard, in: Nachrichten aus „Hephata“ b. Treysa, Nr. 71, 2.12.1923.
Vier Galerien: Historische Photographien und andere Bilddokumente zu Hermann Schuchards Leben und Wirken in Hephata/Treysa
[https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/] und [www.dnb.de] und https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de]
Nach Anklicken der Links kann im dortigen Suchfeld direkt die Seitenzahl eingegeben werden, um direkt zu den Quellen und Bildern zu gelangen.
© alle Abdruckrechte bei der Autorin Prof. Dr. Erika Schuchardt, veröffentlicht in HSH Bd. I, S. 6.
Galerie 1 - Gründer Dr. Hermann Schuchard Hephata: Porträts/Illustrationen zu
1. Diakonie-Zentrum, 1. Bruderschaft, 1. VHS Hessen, 1. Politik-Beauftragter...(S. 60)
- Galerie 2 - Leben in Hermann Schuchards Hephata
Wohn-/Lernorte, Arbeitsstätten, Freizeitplätze...(S. 760)
- Galerie 3 - Lernen in Hermann Schuchards Hephata
Förder-/Schulorte, Werk-/Ausbildungsstätten, Freiluftstätten...(S. 794)
- Galerie 4 - Feiern in Hermann Schuchards Hephata
Loben, Danken, Feiern in Kirche & Festhalle und Natur...(S. 826)
Weblinks (Auswahl)
Schuchard, August Ernst Hermann. Hessische Biografie. (Stand: 19. Februar 2025). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
[https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/] (Größtes digitales Archiv zu Hermann Schuchard mit Bildern und Schriften)
https://www.schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Schuchard
https://www.hephata.de/hermann-schuchard-schule
http://www.roter-faden-schwalmstadt.de/foerderschule-hephata-hermann-schuchard-schule/
https://www.hephata.de/jugendhilfe/beratungs-und-foerderzentrum
https://de.wikipedia.org/wiki/Hephata_(Schwalmstadt)
https://schwalmstadt.de/buergerinformationen/leben-gesundheit/leben/stadtteile-von-schwalmstadt/treysa.html
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/BUNFIGAWEO2UI27AEFVARXOJSU37VE7B
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/YZTJYRB6ORPXZH7ZQPDDBYRQWXHNLI6G
https://www.prof-schuchardt.de/index.php/veroeffentlichungen-person/buecher/408-buch-43-hermann-schuchard-gruender-von-hephata-oeffne-dich
https://www.prof-schuchardt.de/index.php/veroeffentlichungen-person/buecher
(Erika Schuchardt: Gelingendes Leben. Trilogie Bd. I-III)
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D1279981881 (Erika Schuchardt: Gelingendes Leben - Trilogie Band I)
https://www.lagis-hessen.de/pnd/1124517634
https://books.google.de/books?id=xYUcKBTq7SAC&pg=PA42#v=onepage (Amtliches Verzeichnis des Personals und der Studierenden der Preußischen Universität zu Greifswald 1888)
Einzelnachweise
Erika Schuchardt (2024), Doppelbandstudie Bd. I: (HSH) Hermann Schuchard und ‚Hephata‘– Vorreiter der Inklusion vor 130 Jahren. „Hessens Bodelschwingh“ im Licht der Gegenwart; Print: ISBN 978-3-935972-68-0, E-Book: ISBN 978-3-935972-79-7, Doi.org/10.15488/17397 Bd. II: (SAD) Hermann Schuchard und ‚Hephata‘ – Schuchard(t) Archiv-Digital mit den Original-Quellen seit 1888. Vorreiter der Inklusion vor 130 Jahren. „Hessens Bodelschwingh“ im Licht der Gegenwart. Print: ISBN 978-3-935972-70-3, E-Book: ISBN 978-3-935972-71-0, Doi.org/10.15488/17398, beide online: https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/ Archiv-Verzeichnis I der 33 Veröffentlichungen: Titel von H. Schuchard siehe Bd. II SAD S. 24-33, Texte siehe Bd. II SAD S. 35-857. Archiv-Verzeichnis IV der 46 Veröffentlichung über H. Schuchard Bd. II SAD S. 886-893 und Texte S. 894-1275; Archiv-Verzeichnis V 99 Titel zu Kirche Diakonie, Ökumene siehe S. 1276-128. 24 Titulierungszitate zur Person H. Schuchard siehe Bd. I HSH S. 32-39 und Bd. II SAD S. 896-903. Internet: https://www.schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de; Deutsche National Bibliothek DNB www.dnb.de (i. V.) und Deutsche Digitale Bibliothek https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/
Amtliches Verzeichnis des Personals und der Studierenden der Preußischen Universität zu Greifswald. 1888 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Studienbescheinigungen und Zeugnisse 1887 bis 1890, siehe https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/, Band II, S. 35 bis 45
(Lebenslauf) siehe Bd. I HSH Seiten 26 ff., S. 58; Bd. II SAD S. 46-59.https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/
Wingolfsblätter Zeitschrift des Wingolfsbundes, Band 24. 1895 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Berichte "Oral Histories" und Brief aus dem Kassler Mutterhaus und dem Archiv.
Schimmelpfeng, Hans in: Schnack, Ingeborg (1955) S. 366 ff.; siehe Bd. II SAD, S. 956-970, [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]; ders. in Rünger, Helmut siehe Bd. II SAD, S. 1004-1023. Siehe auch Bd. II SAD Galerie 1 (Gründer) S. 60-91.
(Retter, Vater. Anwalt) Bd. I HSH S. 22; (Stall) S. 44; (Zigeuner) S. 60; (Schuchards erstes Buch „Was kann der Pfarrer tun?“) in Bd. II SAD S. 93-112. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/] .
(Herkules ) Bd. I HSH S. 38, Bd. II SAD Galerie 2 (Leben) S. 758-793, Galerie 3 (Lernen) S. 794-825, Galerie 4 (Feiern) S. 826-857. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/] ; siehe auch Bd. II SAD Galerie 2 (Leben in Hephata) S. 758-793.
(Fels/Brüder-Regel/Dienstbereitschaft) Bd. I HSH S. 64 ff. und 166 ff.; Schuchards Buch Dienstbereitschaft in Bd. II SAD S. 312-416, S. 420-427, S. 450-555. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
(Gründer Hephatas) Bd. I HSH S. 48-55, S. 132-137; (Jourdan und Schuchard) Bd. II SAD S. 972-1003, S. 1024-1027.[https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
(Gründer/ Bruderhaus / Ausbildung Innere Mission) Bd. I HSH S. 40 ff., S. 66 ff.; Bd. II SAD S. 182, S. 184, S. 187, S. 197-226. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
(Nähe zur Reformpädagogik) Bd I HSH S. 74 ff., Bd. II SAD Galerie 3 (Lernen) S. 794-825.
(Chronik Kirche und Bild) Bd. I HSH S. 138-143, (Chronik) Bd. II SAD S. 296-325, (Jourdan) Bd. II SAD S. 997-999; (Geschichten und Bilder aus Hephata) Bd. I HSH S. 148 ff., Bd. II SAD S. 556-577, S. 578-599. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
(Chronik Kirche und Bild) Bd. I HSH S. 138-143, (Chronik) Bd. II SAD S. 296-325, (Jourdan) Bd. II SAD S. 997-999; (Geschichten und Bilder aus Hephata) Bd. I HSH S. 148 ff., Bd. II SAD S. 556-577, S. 578-599. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
(PR Manager / Stall und Martins Geschichte) Bd. I HSH S. 36 ff. S. 144 f.; (Geschichten und Bilder aus Hephata) Bd. I HSH S. 148 ff., Bd. II SAD S. 556-577, S. 578-599. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
(Bismarcknatur) Bd. I HSH S. 38, S.148 f. Titel G+B; vollständig digital in Bd. II SAD S. 556- 577, S.578-599. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
(Kaiser-Berater) Bd. I HSH S. 70-73, (Laura) S. 143; Bd. II SAD S. 296-325; (Chronik Bibel) S. 836-857, Jourdan S. 997-999. https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/
Nachweis in Bd. I HSH S. 57 und Bd. II SAD S. 1002. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
(Lazarett/PAS-Modell) Bd. I HSH S. 84 ff.; Bd. II SAD S. 972-1003 und S. 1028-1059. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
(Volkshochschule) Bd. I HSH S. 86 ff.; Bd. II SAD S. 615-631, S. 632 f., S. 634 f.. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
Siehe zur Rezeption des Hephata-Inklusion-Vormodells Bd. II SAD S. 1258-1275 („Quint-Handbuch Kinder- und Jugendarbeit“). https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/%5D
Stengel, Katharina: 1930-1939. Nationalsozialismus in der Schwalm. 2016. Dazu Bd. II SAD S. 1218-1257. https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/%5D
Bd. II SAD S. 894 ff. https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/%5D
Einzelnachweise
- ↑ Erika Schuchardt (2024), Doppelbandstudie Bd. I: (HSH) Hermann Schuchard und ‚Hephata‘– Vorreiter der Inklusion vor 130 Jahren. „Hessens Bodelschwingh“ im Licht der Gegenwart; Print: ISBN 978-3-935972-68-0, E-Book: ISBN 978-3-935972-79-7, Doi.org/10.15488/17397 Bd. II: (SAD) Hermann Schuchard und ‚Hephata‘ – Schuchard(t) Archiv-Digital mit den Original-Quellen seit 1888. Vorreiter der Inklusion vor 130 Jahren. „Hessens Bodelschwingh“ im Licht der Gegenwart. Print: ISBN 978-3-935972-70-3, E-Book: ISBN 978-3-935972-71-0, Doi.org/10.15488/17398, beide online: https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/ Archiv-Verzeichnis I der 33 Veröffentlichungen: Titel von H. Schuchard siehe Bd. II SAD S. 24-33, Texte siehe Bd. II SAD S. 35-857. Archiv-Verzeichnis IV der 46 Veröffentlichung über H. Schuchard Bd. II SAD S. 886-893 und Texte S. 894-1275; Archiv-Verzeichnis V 99 Titel zu Kirche Diakonie, Ökumene siehe S. 1276-128. 24 Titulierungszitate zur Person H. Schuchard siehe Bd. I HSH S. 32-39 und Bd. II SAD S. 896-903. Internet: https://www.schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de; Deutsche National Bibliothek DNB www.dnb.de (i. V.) und Deutsche Digitale Bibliothek https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/
- ↑ Amtliches Verzeichnis des Personals und der Studierenden der Preußischen Universität zu Greifswald. 1888 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Studienbescheinigungen und Zeugnisse 1887 bis 1890, siehe https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/, Band II, S. 35 bis 45
- ↑ (Lebenslauf) siehe Bd. I HSH Seiten 26 ff., S. 58; Bd. II SAD S. 46-59.https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/
- ↑ Wingolfsblätter Zeitschrift des Wingolfsbundes, Band 24. 1895 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Berichte "Oral Histories" und Brief aus dem Kassler Mutterhaus und dem Archiv.
- ↑ Schimmelpfeng, Hans in: Schnack, Ingeborg (1955) S. 366 ff.; siehe Bd. II SAD, S. 956-970, [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]; ders. in Rünger, Helmut siehe Bd. II SAD, S. 1004-1023. Siehe auch Bd. II SAD Galerie 1 (Gründer) S. 60-91.
- ↑ (Retter, Vater. Anwalt) Bd. I HSH S. 22; (Stall) S. 44; (Zigeuner) S. 60; (Schuchards erstes Buch „Was kann der Pfarrer tun?“) in Bd. II SAD S. 93-112. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/] .
- ↑ (Herkules ) Bd. I HSH S. 38, Bd. II SAD Galerie 2 (Leben) S. 758-793, Galerie 3 (Lernen) S. 794-825, Galerie 4 (Feiern) S. 826-857. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/] ; siehe auch Bd. II SAD Galerie 2 (Leben in Hephata) S. 758-793.
- ↑ (Fels/Brüder-Regel/Dienstbereitschaft) Bd. I HSH S. 64 ff. und 166 ff.; Schuchards Buch Dienstbereitschaft in Bd. II SAD S. 312-416, S. 420-427, S. 450-555. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
- ↑ (Gründer Hephatas) Bd. I HSH S. 48-55, S. 132-137; (Jourdan und Schuchard) Bd. II SAD S. 972-1003, S. 1024-1027.[https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
- ↑ (Gründer/ Bruderhaus / Ausbildung Innere Mission) Bd. I HSH S. 40 ff., S. 66 ff.; Bd. II SAD S. 182, S. 184, S. 187, S. 197-226. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
- ↑ (Nähe zur Reformpädagogik) Bd I HSH S. 74 ff., Bd. II SAD Galerie 3 (Lernen) S. 794-825.
- ↑ (Chronik Kirche und Bild) Bd. I HSH S. 138-143, (Chronik) Bd. II SAD S. 296-325, (Jourdan) Bd. II SAD S. 997-999; (Geschichten und Bilder aus Hephata) Bd. I HSH S. 148 ff., Bd. II SAD S. 556-577, S. 578-599. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
- ↑ (Chronik Kirche und Bild) Bd. I HSH S. 138-143, (Chronik) Bd. II SAD S. 296-325, (Jourdan) Bd. II SAD S. 997-999; (Geschichten und Bilder aus Hephata) Bd. I HSH S. 148 ff., Bd. II SAD S. 556-577, S. 578-599. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
- ↑ (PR Manager / Stall und Martins Geschichte) Bd. I HSH S. 36 ff. S. 144 f.; (Geschichten und Bilder aus Hephata) Bd. I HSH S. 148 ff., Bd. II SAD S. 556-577, S. 578-599. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
- ↑ (Bismarcknatur) Bd. I HSH S. 38, S.148 f. Titel G+B; vollständig digital in Bd. II SAD S. 556- 577, S.578-599. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
- ↑ (Kaiser-Berater) Bd. I HSH S. 70-73, (Laura) S. 143; Bd. II SAD S. 296-325; (Chronik Bibel) S. 836-857, Jourdan S. 997-999. https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/
- ↑ Nachweis in Bd. I HSH S. 57 und Bd. II SAD S. 1002. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
- ↑ (Lazarett/PAS-Modell) Bd. I HSH S. 84 ff.; Bd. II SAD S. 972-1003 und S. 1028-1059. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
- ↑ (Volkshochschule) Bd. I HSH S. 86 ff.; Bd. II SAD S. 615-631, S. 632 f., S. 634 f.. [https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/]
- ↑ Siehe zur Rezeption des Hephata-Inklusion-Vormodells Bd. II SAD S. 1258-1275 („Quint-Handbuch Kinder- und Jugendarbeit“). https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/%5D
- ↑ Stengel, Katharina: 1930-1939. Nationalsozialismus in der Schwalm. 2016. Dazu Bd. II SAD S. 1218-1257. https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/%5D
- ↑ Bd. II SAD S. 894 ff. https://schuchard-inklusionskirche-hephata1894.de/archiv-digital/%5D
